Donnerstag, 10. November 2011
Die Mitglieder der
SPD-Abteilung Northen haben sich zu einer Wanderung am Benther Berg
getroffen. Vor der Northener Waldgaststätte Bergschänke berichtete
Dorfchronist Friedel Meier, dass der Berg seit mehr als einem Jahrhundert
Naherholungsgebiet der Hannoveraner ist. Die Wanderer folgten dem
Schachtweg, dem Fuß- und Radweg, der für viele Northener über den Bergkamm
zu ihrer Arbeitsstätte dem Kalibergweg Empelde führte. Am Wegrand wiesen
Schilder des Naturlehrpfades auf die Baumarten des mit überwiegend Buchen
bewaldeten Bergwaldes hin. Auf dem Bergkamm war im offenen Steinbruch
rotgefärbter Bundsandstein zu sehen. Auf dem weiteren Weg zur Ostflanke
des Berges informierte eine Schautafel die Wanderer über die zahlreichen
bronzezeitlichen Hügelgräber. Von einem Aussichtspunkt in der Nähe genoss
die Gruppe die Sicht auf das Häusermeer der Stadt Hannover mit ihren
markanten Bauten und auf die lang gestreckte Ebene über dem Salzstock
zwischen Weetzen und Davenstedt sowie die südsseitig begrünte riesige
Abraumhalde des stillgelegten Empelder Bergwerks. Von der letzten
Sichtstation an der Nordflanke des Berges waren als landschaftsprägende
Elemente das Velberholz, die Baumallee zwischen Lenthe und Velber und der
Osterteich in der Gemarkung Lenthe im Blick. Das Velberholz ist die
Wasserscheide zwischen den Bachläufen der Fösse und der Landwehr. Als Rest
der Wehranlage die dem Landwehrbach seinem Namen gab, ist in dem
bewaldeten Holzteil ein Grabenstück erhalten geblieben, das aus dem
Doppelgraben mit drei Begleitwällen erhalten geblieben ist. Zum Abschluss
kehrten die Wanderer im Sport und Dorfgemeinschaftshaus Northen-Lenthe zum
Schlachteplattenessen ein.